AppenCapital startet Vertrieb des MS "Appen Paula"
Mit dem MS "Appen Paula" offeriert das Hamburger Emissionshaus AppenCapital eine weitere Beteiligungsmöglichkeit für private Anleger in das Schiffssegment. Das MS "Appen Paula" wurde im Januar 2007 von der chinesischen Werft Jiangsu Eastern Shipyard abgeliefert und am 26. September dieses Jahres von der Beteiligungsgesellschaft übernommen.
Insgesamt werden über die geplante Beteiligungslaufzeit von rund 14 Jahren eigenen Angaben zufolge Auszahlungen in Höhe von rund 181 Prozent prognostiziert. Der EUR/USD-Wechselkurs wurde dabei durchgehend mit 1,40 kalkuliert. Anleger können sich ab einer Investitionssumme in Höhe von 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio an dem Fonds beteiligen.
Flexibel einsetzbarer Schiffstyp
Das MS "Appen Paula" ist ein moderner Schiffstyp mit einer maximalen Containerstellplatzkapazität von 1.022 TEU. Bei einem homogenen Containerladungsgewicht von 14 Tonnen ergibt sich eine Containerkapazität von 700 TEU. Für 220 Einheiten bestehen Kühlanschlüsse. Zwei bordeigene Kräne ermöglichen dem MS "Appen Paula" zudem auch Häfen mit noch unzureichend entwickelter Hafeninfrastruktur anzulaufen.
Gefragte Schiffstypen
Durch die steigende Anzahl von Großcontainerschiffen im weltweiten Seeverkehr kommt kleineren Feederschiffen eine große Bedeutung zu, um weiterhin einen funktionierenden globalen Warenaustausch zu gewährleisten. Da zusätzlich in den nächsten Jahren eine Vielzahl von Schiffen im Größensegment des MS "Appen Paula" aus Altersgründen verschrottet werden muss, ist für diesen Schiffstyp langfristig von einer hohen Nachfrage auszugehen.
Die aktuelle Festcharter des MS "Appen Paula" bei United Feeder Services Ltd. läuft laut AppenCapital spätestens Ende Februar 2008 aus. Bis Ende September 2013 wurde eine Weiterbeschäftigung zu einer Charterrate in Höhe von 12.950 US-Dollar pro Tag kalkuliert. Das aktuelle Charterratenniveau von 13.100 US-Dollar und der seit Anfang des Jahres zu verzeichnende kontinuierliche Charterratenanstieg stellen jedoch eine Anschlussbeschäftigung über dem prognostizierten Wert in Aussicht, heißt es.
FONDS professionell, 17. Oktober 2007
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