
Erläuterung wichtiger Begriffe aus den Bereichen Schifffahrt, Schiffsbeteiligungen und Geschlossene Fonds
            
            

Reederei, Reeder
Schiffseigentümerschaft, Schiffseigner. Oft allgemein im Sinne von Schifffahrtsunternehmen.
Reefer
Isolierter Container mit Kühlaggregat (Kühlcontainer).
Reefer Plug
Stromanschluss für Kühlcontainer im Containerschiff oder am Terminal.
Referenzwährung
Währung, in der die Fondsgesellschaft die Fondspreise täglich ermittelt.
Refinanzierung
Als Refinanzierung bezeichnet man die Geldbeschaffung z.B. von Kreditinstituten. Hat eine Bank Gelder an Kreditnehmer ausgezahlt, kann sie sich u.a. über die Emission von festverzinslichen Wertpapieren wieder eindecken (refinanzieren) und erhält somit den Spielraum, weitere Kredite zu gewähren.
Rendite
Es gibt vielfältige Methoden zur Errechnung der Rendite, die häufig nicht miteinander vergleichbar sind. Das finanzmathematische Ergebnis nach der Methode des ''internen Zinsfußes'' ermittelt die Rendite des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals. Die so ermittelte Verzinsung sollte nicht alleiniges Entscheidungskriterium sein, da sie systematische Unschärfen aufweist.
Risikodiversifikation
Risikostreuung: Anlagerisiken werden verteilt, um die Chancen eines Totalverlustes zu reduzieren.
Ro-Ro Schiff
Roll-on-Roll-off. Ro-Ro-Schiffe verfügen über eine Bugklappe oder Heckladerampe und Schienen- oder Straßenfahrzeuge einschließlich Anhänger aufnehmen zu können.
Rohöl
Bezeichnet das unbearbeitete, entgaste und entwässerte Erdöl.
ROI (Return on Investment)
Kapitalrendite: Verhältnis von Gewinn zum gesamten investierten Kapital.
Round-the-World Dienst
Liniendienste, die nicht zwischen zwei Regionen pendeln, sondern die die Welt in eine Richtung (ostwärts oder westwärts) umfahren und so ein Hafennetz bedienen und weltumspannende Transporte anbieten.
Rücklagen
Gehören zum Eigenkapital einer Kapitalgesellschaft. Sie werden entweder auf speziellen Rücklagenkonten offen ausgewiesen oder finden sich in Form von stillen Reserven in bestimmten Aktiv- oder Passivposten der Bilanz. Rücklagen dienen zum einen dazu, in Krisenzeiten auftretende Verluste ausgleichen zu können, ohne das Nominalkapital anzugreifen, und zum anderen dazu, die haftenden Mittel zu erhöhen. Rücklagen werden entweder aus nicht ausgezahlten Gewinnen oder aus dem Agio bei Eigenkapitaleinzahlung gebildet.
Rückstellungen
Der Begriff Rückstellungen beschreibt eine Position auf der Passivseite der Bilanz, in der Verbindlichkeiten beziehungsweise Verpflichtungen des Unternehmens gegenüber Dritten dargestellt werden, die hinsichtlich ihres tatsächlichen Bestehens oder ihrer genauen Höhe noch unsicher sind. |